contra häusliche gewalt

Pfälzischer Verein für Soziale Rechtspflege Vorderpfalz e.V.
Contra häusliche Gewalt

Berliner Str. 52
67059 Ludwigshafen

Fon 0621 / 59 29 61-18
Fax 0621 / 59 29 61-19

Beratungsstelle für Täter
im Landgerichtsbezirk Frankenthal
 
   

Projektleitung

Norbert Ries
Dipl. Sozialpädagoge FH
AAT/CT-Trainer

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Fax 0621/59 29 61-19

Berliner Str. 52
67059 Ludwigshafen

Carola Braune

Dipl. Sozialpädogogin FH
Trainerin

Fon 0621/59 29 61-18
Fax 0621/59 29 61-19

Berlinerstr. 52
67059 Ludwigshafen

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 aufgabenkonzept der täterarbeitseinrichtung              

 

 

 

Soziales Trainingsprogramm für ein gewaltfreies Leben

in der Ehe, Familie und Partnerschaft

 

 

Die Täterarbeitseinrichtung Ludwigshafen wird durch das Rheinland-Pfälzische Ministerium des Innern und für Sport gefördert.

 

 

Was ist das Soziale Trainingsprogramm?

 

  • Es richtet sich an Männer, die in Ehe, Familie und Partnerschaft Gewalt ausüben oder ausgeübt haben.
  • Das Soziale Trainingsprogramm ist ein Gruppentraining, das unter Anleitung von zwei fachlich qualifizierten TrainerInnen durchgeführt wird.
  • Die Teilnahme erfolgt auf freiwilliger Basis, aufgrund behördlicher Empfehlung oder behördlicher Anordnung im Rahmen strafprozessualer oder gerichtlicher Verfahren.
  • Das Soziale Trainingsprogramm für Gewalt ausübende Männer ist Teil eines Netzwerkes gegen Gewalt in engen sozialen Beziehungen.
  • Die Täterarbeitseinrichtung kooperiert mit Polizei, Staatsanwaltschaft, Gerichten und verschiedenen Fachberatungsstellen.
  • Auf Wunsch werden die Partnerinnen über Inhalte und Verlauf informiert. Bei Bedarf finden auch gemeinsame Gespräche (ggf. parallel zum Training) statt.

 

 

Zielsetzung:

 

  • Verhinderung neuer Gewaltausübung
  • Entwicklung von Impulskontrolle
  • Förderung der Selbstwahrnehmung
  • Förderung einer intensiven Auseinandersetzung mit dem eigenen gewalttätigen Verhalten
  • Entwicklung von Unrechtsbewusstsein bezüglich der Gewalthandlungen und Opferempathie
  • Erlernen von Techniken zu gewaltloser Konfliktlösung
  • Ggf. Motivierung zur Inanspruchnahme weiterführender oder paralleler Angebote (Beratung/Therapie/Selbsthilfegruppe/ Mediation)

 

 

Zielgruppe:

 

Männer, die in engen sozialen Beziehungen Gewalt ausgeübt haben:

  • Mindestalter 18 Jahre
  • Bestehende Eigenmotivation
  • Verantwortungsübernahme für das eigene gewalttätige Verhalten
  • Fähigkeit, sich auf deutsch verständigen zu können
  • Keine akute, vordergründige Suchtproblematik
  • Keine vordergründige psychische Auffälligkeit bzw. Suizidgefährdung

 

 

Themen und Inhalte des Sozialen Trainingsprogramms:

 

  • Vereinbarung verbindlicher Regeln für den Trainingszeitraum
  • Erarbeiten eines individuellen Notfallplanes
  • Erlernen gewaltfreier Kommunikation in Konfliktsituationen
  • Männliches Rollenverständnis, Umgang mit Macht/Ohnmacht
  • Perspektivenwechsel (Opferperspektive/Kindesperspektive)
  • Erlernen und Einüben von Handlungsalternativen im Rollenspiel
  • Umgang mit Provokationen
  • Bearbeitung von Konfliktsituationen (Alltagsbezug)

 

 

Aufnahme ins Trainingsprogramm:

 

  1. Anmeldung bzw. Zuweisung der Teilnehmer durch die jeweilige Behörde oder
  2. freiwillige Teilnahme – durch den Teilnehmer selbst
  3. Vor- und Aufnahmegespräche durch die TrainerInnen zur Abklärung, ob und wann die Trainingsteilnahme möglich ist
  4. Schriftliche Verpflichtung der Teilnehmer zur regelmäßigen Teilnahme und zur Einhaltung der Teilnahmebedingungen und Schweigepflichtentbindung
  5. Rückmeldung an die zuweisende Behörde

 

 

Organisatorischer Rahmen:

Dauer

Gruppengröße

Kursleitung
.

Kosten

40 thematische Einheiten, bei regelmäßiger Teilnahme ca. 25 Wochen

8 - 10 Teilnehmer ( offene Gruppe, Aufnahme monatlich möglich )

Die Kurse werden von einem Trainer und einer Trainerin mit sozialpädagogischer Ausbildung und langjähriger Erfahrung in der Anti-Gewalt-Arbeit geleitet.

Es wird eine Eigenbeteiligung pro Kursabend erhoben ( gemessen an den Einkommensverhältnissen des Teilnehmers ).

Anmeldung und weitere Informationen:

 ................Contra häusliche Gewalt

                 Berliner Straße 52

                 67059 Ludwigshafen

                 Telefon       ...... 0621 / 592 961-18

                 Telefax:        .......0621 / 592 961-19

           ..... Internet: ......www.pfaelzischerverein.de

                 e-mail:    .....ries@pfaelzischerverein.de

                         .............ludwigshafen@contra-haeusliche-gewalt.de

 

..................siehe auch: www.contra-haeusliche-gewalt.de

Wege zum JURELU - Lageplan, Wegbeschreibung

Mit der Bahn…

…erreichen Sie uns in nur 10 Gehminuten vom Hauptbahnhof Ludwigshafen aus. Direkt nach dem Haupteingang des Bahnhofsgebäudes rechts halten, dann immer gerade aus über den großen Platz, dann immer gerade aus über die Westendstraße rüber und unter der Unterführung weiter der Bahnhofstraße folgen. Die Ampelkreuzung Heinigstraße gerade überqueren. DAS HAUS folgt ca. 200m später auf der linken Seite. Der Eingang des JURELU befindet sich in der Berliner Str. 52 auf der Rückseite des Kulturzentrums DAS HAUS.

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Mit dem Auto…

…über die Zufahrtsstraßen B 9 (aus Speyer kommend), A 650 (aus DÜW, FT und LU- Nord kommend) oder Brunckstraße halten Sie sich stets Richtung Ludwigshafen Mitte/ BASF/ Rathaus und nehmen auf der Hochstraße der Innenstadt die Ausfahrt/ Anschlussstelle Heinigstraße/ Rathaus. Sie stoßen dann auf die Heinigstraße und biegen die zweite Möglichkeit links ab (=Bahnhofstraße). Nach ca. 200 m befindet sich DAS HAUS auf der linken Seite. Der Eingang des JURELU befindet sich in der Berliner Str. 52 auf der Rückseite des Kulturzentrums DAS HAUS.

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Parken….

….. in der Bahnhofstraße biegen Sie die erste Möglichkeit nach links in die Berliner Straße. Dort befinden sich kostenpflichtige Parkbuchten direkt vor dem JURELU. Sollte kein Parkplatz frei sein, folgen Sie der Berliner Straße. Sie stoßen dann direkt auf den ebenfalls kostenpflichtigen Parkplatz „Jägerstraße".