Soziale Trainingskurse

Pfälzischer Verein für Soziale Rechtspflege Vorderpfalz e.V.
Soziale Trainingskurse

Berliner Str. 52
67059 Ludwigshafen

Fon 0621 / 59 29 61-18
Fax 0621 / 59 29 61-19

Ansprechpartner
Norbert Ries
Dipl.Sozialarbeiter FH

Fon 0621 / 59 29 61- 18
Fax 0621 / 59 29 61- 19

Berliner Str. 52
67059 Ludwigshafen

Maria Mecorio-Bright
Dipl.Sozialarbeiterin FH

Montag, Dienstag, Mittwoch
Fon 0621 / 59 29 61-26

Donerstag, Freitag
Fon 06233 / 80-420

Stefan Streitel
Dipl .Sozialarbeiter FH
.

Fon 06232 / 62 94 86
Fax 06232 / 62 94 88

Hirschstr. 5
67346 Speyer

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sozialer trainingskurs

als erzieherische sanktion im jugendstrafrecht für mädchen, jungen oder gemischte gruppen

 

Theoretische Grundlagen und Haltung:

  • Humanistische Psychologie  und Pädagogik
  • Empowerment
  • Systemisches Denken
  • Peergroup-Education


Zielgruppe 

Jugendliche und Heranwachsende im Alter von 14- 21 Jahren, die als Sanktion aufgrund ihres strafrechtlichen Verhaltens mit Arbeitsweisungen oder Jugendarrest belegt werden würden,

  • die straffällig wurden
  • die mit ihrem Verhalten gesellschaftliche Grundwerte verletzen und denen eine positive Orientierung und Lebensplanung fehlt.

Auf Anfrage ist eine freiwillige Teilnahme möglich.


Kursziele: 

  • Erweiterung der persönlichen und sozialen Kompetenzen
  • Entwicklung von Handlungs- und Rollenvielfalt
  • Unterstützung positiver Identitätsfindung
  • Förderung der sozialen und beruflichen Integration
Kritische Betrachtung von Drogen- und Alkoholkonsum


Kursinhalte: 

  • Bearbeitung der Straftaten und ihrer Entstehungszusammenhänge
  • Durchbrechen von Rechtfertigungsstrategien
  • Erfassung der aktuellen  Lebenslage
  • Blick auf die eigene Biografie
  • Erarbeitung einer Zukunftsperspektive
  • Fordern und fördern eigener Ressourcen
  • Orientierungshilfe und Begleitung in schwierigen Lebenslagen
  • Entwickeln von Strategien zur Problemlösung
  • Fördern und Fordern sozialer Grundfertigkeiten

 
Methoden: 

Soziale Gruppenarbeit fördert zielgerichtet die Wechselwirkung zwischen den einzelnen Teilnehmern im Kontakt und der Begegnung miteinander. 

Angeleitete themen-, handlungs- und erlebnisorientierter Trainingseinheiten 

  • regen durch so genannte Life-Act-Rollenspiele zum Perspektivenwechsel an
  • initiieren kommunikative Prozesse
  • setzen Selbstreflexion in Gang
  • fördern die Biografie – und die Beziehungsarbeit 

initiiert durch

  • Soziales Atom
  • Image-Werkstatt
  • Biografiearbeit
  • Kennenlernspiele
  • Vertrauensübungen
  • Hausaufgaben
  • Psychodramaszenarien
  • Polsky´s Diamant
  • Entspannungsübungen
  • Selbst- und Fremdwahrnehmung
  • Symbolarbeit

 


Kursumfang: 

Der soziale Trainingskurs 

  • wird für Gruppen mit mindestens 6 und maximal 12 Teilnehmern angeboten
  • wird in geschlechtshomogenen Gruppen durchgeführt, alternativ in ausgewogen gemischten Gruppen. Je nach Gruppenzusammensetzung findet eine geschlechtsorientierte Arbeit statt.
  • findet an Abenden und/oder Wochenenden statt
  • und dauert 10 Abende mit jeweils 3 Std., insgesamt 30 Stunden, plus Nachholtermin für Fehlzeiten. Dabei darf an maximal zwei Terminen gefehlt werden, davon mindestens einmal entschuldigt.


Kursleitung: 

Die Kurse werden von jeweils 2 erfahrenen Fachleuten für soziales Training geleitet.

Mindestens eine der SozialarbeiterInnen /SozialpädagogenInnen verfügt über Kenntnisse in Psychodrama und über weitere Zusatzausbildungen.
 

Kosten: 

Die Gesamtkosten des Trainingskurses sind individuell zu erfragen. Bei Abbrüchen ist eine erneute Teilnahme gesondert zu erstatten, soweit eine weitere Teilnahme aus Sicht der TrainerInnen sinnvoll erscheint und der Teilnehmer seine Motivation glaubhaft macht.
 

Evaluation: 

Bei Kursende wird eine Selbstevaluation laut Anlage durchgeführt.